• Chetna Krishna

Du Kannst Ein Feminist und Ein Mann Sein

Updated: Feb 5

Du kannst feministisch sein und trotzdem keine Männer hassen, Attaboy!

Little Thing of the Month: Unity

Menism mag kein Wort sein, aber das kommt daher, dass Feminismus für alles steht. Feminismus ist keine komplizierte Wissenschaft. Ich habe Leute oft danach gefragt,

was Feminismus für sie bedeutet. Ich weiß nicht, ob ich wegen dem Mangel an Präzision der Antworten, die ich gehört habe, verzweifeln sollte, denn das Wort „Feminismus“ ist immer mit „Frauenrechten“ in Verbindung gebracht worden. Genau das ist das heutige Dilemma. Es ist fast unmöglich Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen, wenn nur eine Hälfte der Menschen dafür kämpft.


„Männer müssen mit an Board sein“, schreibt die Nigerianische Schriftstellerin, Chimamanda Ngozi Adichie in ihrem Buch „We Should All Be Feminists“. „Männer sollten Feminismus nicht als etwas sehen, dass sie angreift. Feminismus ist etwas Gutes für jeden, denn wenn wirklich jeder von uns von Geschlechternormen befreit ist geht es uns allen besser, oder?“


Feminismus wird als Frauenbewegung missinterpretiert, von Frauen für Frauen, um Frauen gleiche Rechte zu geben. Aber Feminismus ist eine Bewegung für Gleichheit. Gleichheit ist ein fernes Ziel, da beide Geschlechter sie erhalten müssen. Das Team ist ohne männliche Feministen nicht komplett.


Laut Gloria Jean Watkins, Autorin des Buches „Feminist Theory: From Margin to Center“, ist es nicht das Ziel der Bewegung, dass eine Gruppe, Männer oder Frauen, einen Vorteil hat. Die Bewegung hat das Potential alle unsere Leben bedeutend zu verändern.


Die Bewegung vereint Männer und Frauen, indem sie sie ohne Vorurteile zu ihren eigenen

Gefühlen ermächtigt. Für viele ist das Streben nach Geschlechtergleichheit im Alltag von Missverständnissen erfüllt. Es ist einfach, höfliches Verhalten von Männern gegenüber Frauen als entgegen feministischer Werte zu verstehen.


Hin und wieder unterscheidet sich höfliches, respektvolles und ritterliches Verhalten von der Richtung, die Feminismus einschlägt, um seine Ziele zu erreichen. Es wird so verstanden, als würde es gegen die Prinzipien von Feminismus gehen.


„Mir wurde beigebracht in der U-Bahn für eine Frau aufzustehen“, sagte Bhavya Dutta, ein Mechatronics Systems Engineering Student. „Es ist in mir verinnerlicht Frauen Respekt zu erweisen und daher denke ich, dass jemandem h􀅘flich zu begegnen ein Zeichen von gegenseitigem Respekt ist.“


Ritterlichkeit, von manchen Feminist*innen auch als gutgewollter Sexismus bezeichnet, kann falsch verstanden werden, obwohl Männer nur versuchen Respekt und Fürsorge zu zeigen.


„Ich denke, dass Männer wieder damit anfangen sollten Fürsorge zu zeigen“, sagte Simon Zalandauskas, ein International Relations Student. “Niemand hat die Pflicht so zu handeln, aber ichfinde es zum Beispiel höflich meinen weiblichen Freunden beim Tragen ihrer Koffer zu helfen.“


Ritterlichkeit mag aufgrund von tief sitzenden Gründen nicht der bei Feminist*innen beliebteste Charakterzug sein und kann dazu führen, dass Männer die sich höflich verhalten von ihnen abgelehnt werden.


„Wir müssen Ritterlichkeit von ihrer Wurzel aus dem Mittelalter betrachten, und unglücklicherweise entstand es durch die Idee, dass Frauen von Männern beschützt werden mussten“, sagte Oana Dorobantu, eine weibliche GD Studentin. „Es gibt einen Unterschied zwischen Schutz und Unterstützung. Ersteres kommt von dem Glauben,

dass eine Person unfähig ist sich selbst zu schützen, letzteres daher, dass sie dazu fähig ist.“


Angesichts der einmaligen menschlichen Beziehungen sind Tugend und H􀅘flichkeit unverzichtbar. Die Verantwortung des Feminismus sollte von allen getragen werden.


„Eine nette Geste ist immer eine nette Geste“, sagte Sandra Vuckovic, eine Bioengineering Studentin. „Ich mag es für jeden die Tür aufzuhalten, egal welches Geschlecht. Es ist immer schön, wenn jemand das Gleiche für dich tut.“


Männer und Frauen folgen oft Geschlechternormen. Während manche ihre persönlichen Rechte erkennen, vergessen sie füreinander einzustehen.


Wenn du merkst, dass dein Freund Probleme hat seine Gefühle auszudrücken, rede mit ihm. Wenn du merkst, dass deine Freundin für die gleiche Arbeit ein geringeres Gehalt bekommt, stehe für sie ein. Liebe und Respekt zu zeigen ist nie eine schlechte Idee, egal ob es tugendhaftes Verhalten eines Mannes zu einer Frau ist oder eine nette Geste einer Frau zu einem Mann, HeforShe oder SheforHe.


HeforShe ist eine geschlechtsneutrale Bewegung, die alle Geschlechter dazu aufruft negative Stereotypen und Verhaltensweisen zu bekämpfen. Solche Kampagnen sind unverzichtbar, wenn es um die wahre Essenz von feministischen Zielen geht.


Geschlechterungleichheit ist dabei durch einen Wandel der binären Beziehungen von Herrschaft und Unterworfensein verändert zu werden. Zum Beispiel sollten Ausdrücke wie „laufen wie ein Mädchen“ oder „sei ein Mann“ nicht länger soziale Standards sein. Laut Nancy Fraser, eine Feministischen Phänomenologin, sollten wir mehr unpersönliche und strukturelle Mechanismen und fließende kulturelle Normen haben. Mädchen sollten eine Karriere wählen können, genauso wie Männer sich dazu entscheiden können sollten als

Ehemann oder Vater zuhause zu bleiben.


Für Männer bedeutet Feminismus nicht nur Frauen in ihren Rechten zu unterstützen, sondern auch ihre eigenen Rechte zu kennen. Ein Mann und ein Feminist zu sein ist recht selten und sogar außergewöhnlich. Feministische Männer verstehen, dass Geschlechterrollen sie genauso dazu verleiten zu glauben das sie feste Rollenzuschreibungen haben, zum Beispiel als Ernährer der Familie oder als starker Anführer ohne Emotionen.


Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen Männern, die Feminismus unterstützen

und Männern, die sich selbst als männliche Feministen bezeichnen. Es ist eine Frage des

Standpunktes. Feministische Männer erkennen an, dass Vorurteile auch sie betreffen, zum

Beispiel wenn es um Verletzlichkeit, Zärtlichkeit und Empathie geht.


Wir haben vielleicht Probleme die richtige Bezeichnung für das Wort Feminismus zu finden, eine Bewegung für alle Geschlechter und für Gleichheit, die gute Nachricht ist jedoch, dass wir die gleichen Werte teilen.

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©2018 by Chetna Krishna

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